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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Leo-Weismantel-Realschule Marktbreit bei Ochsenfurt/ Würzburg

Ihre Privatschule besonders für Schülerinnen und Schüler aus den Landkreisen Würzburg und Kitzingen

Nur ca. 20 Bahnminuten von Würzburg, 5 Minuten von Ochsenfurt und 40 Zugminuten von Ansbach entfernt.

Konzeption

0.  Vorbemerkungen zum Standort Marktbreit als Schulstadt

Die heutige Leo-Weismantel-Realschule in Marktbreit führt die über 160- jährige Privatschultradition an diesem Standort fort. Hier wurde der Grundstein für das Entstehen des Gymnasium Marktbreit und für den Ruf unseres Städtchens als Schulstadt gelegt. Dieser Ruf ist berechtigt, denn wo gibt es eine Stadt vergleichbarer Größe, die alle bayerischen Schularten- von der Grund- und Hauptschule, über zwei unterschiedliche Realschulen bis zum Gymnasium aufweisen kann?

Der Hauptgrund für diese Entwicklung liegt wohl in der für den ländlichen Bereich verkehrstechnisch günstigen Lage. Ein schulnaher Bahnhof an der Hauptstrecke zwischen München und Würzburg und die zentrale Lage zwischen Ochsenfurt und Kitzingen mit einem hervorragend ausgebauten Straßennetz belegen dies.

1. Vorstellung der Privatschule - Geschichtliche Entwicklung

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Marktbreit am Main neben Miltenberg zu den bedeutendsten Handelsplätzen Süddeutschlands. An der südlichsten Spitze des Maindreiecks hatte sich ein Hauptumschlagplatz für Kolonialwaren entwickelt, denn schon im nahen Kitzingen endete die Schiffbarkeit des Mains. Es lag daher nahe, hier in Marktbreit eine "handelskundliche" Bildungseinrichtung zu schaffen.

Im Jahre 1845 sammelte der israelitische Lehrer Salomon Wohl Schüler und junge Kaufleute  um sich und unterrichtete sie in den Handelswissenschaften. Ständig wuchs die Zahl von Kaufmannssöhnen, denen Wohl Handelskunde und kaufmännisches Rechnen beibrachte. Auswärtige Schüler nahm er in seinem großen Haus am Schlossplatz in Pension. 

Im Jahr 1875 entschloss sich der nunmehr 57 Jahre alte Salomon Wohl, sein Institut und damit auch die Probleme um den Neubau einem seiner jüngeren Lehrer, dem Kollegen Josef  Damm zu überlassen. Salomon Wohl lebte als geachteter Privatier in Marktbreit und starb mit 85 Jahren am 26. September 1902. Sein Grab findet man auf dem Rödelseer Judenfriedhof.

Josef Damm war nicht unbetucht und konnte bereits 1875 das erste neue Institutsgebäude in der Ochsenfurter Straße (heute AWO- Bildungsstätte) für die Summe von 6000 Gulden errichten lassen. Sein Institut hatte er umbenannt in Real- und Handelsschule des Josef Damm. Aus der Schule für jüdische Kaufmannssöhne war eine offene Realschule entstanden. Auch zu Josef Damms Zeiten war die Schülerpalette international, sie kamen von Nantes bis Odessa, von Cincinnati bis Moskau.

Im Jahre 1906 übernahm der Direktor der Realschule in Offenbach, Herr Franz Köppl, das Objekt. Die Real - und Handelsschule in Marktbreit am Main erlebte unter Köppls Leitung eine erfolgreiche Ära. 

Seinem Sohn Edgar Köppl gelang es, die Schule durch die Zeit des Nationalsozialismus hindurchzusteuern.

Schon im Mai 1946 konnte der Unterricht wieder beginnen. Auch das Köpplsche Institut bot wieder 120 Schülerheimplätze an. Mit der Eröffnung der Privaten Mittelschule Marktbreit am Main setzte Studiendirektor Edgar Köppl im Jahr 1950 die alte Tradition der Real - und Handelsschule fort. Bis zum Jahr 1956 leitete er die Schule selbst und konnte eine Schülerzahl von 164 Knaben und Mädchen zählen. Nach dem Vorschlag der Wallenburg-Stiftung wurde damals die vierklassige Mittelschulform gewählt.

Im Jahr 1956 starb Edgar Köppl und die Leitung der Schule wurde Herrn Studienrat Rudolf Scherer übertragen. Es entstand die Private Mittelschule für Knaben, weil die Einrichtung von Mädchenklassen seit 1954 untersagt worden war.

Als Träger künftiger Baumaßnahmen wurde der gemeinnützige Realschulverein Marktbreit e.V. gegründet.

Im Jahr 1988 erfuhr die Marktbreiter Realschule ihre letzte Umbenennung: Leo - Weismantel - Realschule, staatlich anerkannte private Realschule für Knaben und Mädchen des Realschulvereins Marktbreit e.V.

Anlass war der 100. Geburtstag dieses bedeutenden Pädagogen, Kulturpolitikers und anerkannten Schriftstellers. Begründung für die Wahl  Leo Weismantels zum Namenspatron war dessen aufrechter Gang durch die deutsche Kulturlandschaft von 1915 bis zu seinem Tod 1964 und seine Verbindung zur Stadt Marktbreit.

(Hinweis: Die Erbengemeinschaft Köppl unter der Leitung des Realschullehrers Franz Köppl betrieb das Internat von 1956 - 1974. Im Jahre 1999 wurde das Internat in Marktbreit  in eine Schülerpension umgewandelt, um auch weiterhin auswärtigen männlichen Jugendlichen die Möglichkeit des Schulbesuchs in Marktbreit zu ermöglichen. Wegen zu geringem verbleibenden Bedarf stellte diese Einrichtung im Jahre 2002 ihre Arbeit ein.)

2. Zusammenarbeit der Schulträgervereine: Realschulverein Marktbreit e. V. und Bildungswerk Marktbreit e. V.

Die zweite private Realschule Marktbreits, die staatlich genehmigte Realschule des Bildungswerks Marktbreit - die Bildungschancen-Realschule, ermöglicht es denjenigen Kindern und Jugendlichen, die in kleinen Klassen besonders gefördert werden wollen oder die die strengen Aufnahmekriterien einer Bayerischen Regelrealschule nicht erfüllen (z. B. aus Altersgründen) bzw. dort eine Klassenstufe nicht wiederholen möchten, den Realschulabschluss zu erreichen.
Unter bestimmten Bedingungen gibt es auch die Möglichkeit, durch eine Übertrittsprüfung zur staatlich anerkannten Leo - Weismantel - Realschule zu wechseln. Die letzte Entscheidung über diesen Übertritt trifft der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Unterfranken.

Ebenso profitiert auch die Leo-Weismantel-Realschule von seiner Partnerschule. Sollte sich in Einzelfällen später herausstellen, dass ein erhöhter Förderbedarf bei einem Realschüler festgestellt wird (z. B. bedingt durch die Pubertät oder durch Krankheit bzw. Unfall einer wichtigen Bezugsperson), bietet die Realschule des Bildungswerks eine Chance in vertrauter Umgebung  das Ziel des Realschulabschlusses weiter zu verfolgen.

Erfahren Sie mehr über die besonderen Leistungen und Stärken der privaten Bildungschancen-Realschule

3. Pädagogische Zusatzangebote am Nachmittag

Die pädagogischen Erfahrungen, die mit der früheren Internatsarbeit gesammelt werden konnten, fliesen weiterhin in unsere Arbeit mit ein, besonders bei der Betreuung und Versorgung der Schüler außerhalb der Unterrichtszeit.

Für die Kinder der 4. Klassen der Grundschule und der 5. Klassen der Hauptschule, die beabsichtigen zur Realschule zu wechseln, bietet die Leo-Weismantel-Realschule zwei Vorbereitungskurse an. Diese Kurse dienen den Schülerinnen und Schülern um sich mit den Aufnahmekriterien zur Realschule vertraut zu machen und ihnen unsere Realschule vorzustellen. Die Vorbereitungskurse finden in der Zeit von Januar bis zur Aufnahmeprüfung (Probeunterricht) Anfang Juni einmal wöchentlich mit einem Umfang von je 2 Stunden Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik statt.

Kinder und Jugendliche müssen sich ausprobieren, wo ihre Stärken und Neigungen sind. Hierfür bieten wir ein breites Wahlfachangebot, wie Lego Roboter bauen und programmieren, Französisch, Spanisch, Theater- AG, Schulband, Schülerband, verschiedene Sportgruppen, Fotozirke, Videogruppe/ Multimedia, etc. an. Voraussetzung für die Durchführung ist immer eine bestimmte Teilnehmerzahl. Diese Angebote sind für alle Schüler kostenlos. Diese Wahlfächer runden die Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung, die man im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung an unserer Schule wahrnehmen kann, ab.

Außerhalb des Unterrichts wird jedem Schüler die Gelegenheit geboten, seine Hausaufgaben unter der Aufsicht von Lehramtsstudenten bzw. Lehrern zu erledigen. Dies ist Teil der Ganztagsbetreuung, die Montags bis Donnerstags bis 16.00 Uhr wahrgenommen werden kann. Hier besteht auch die Möglichkeit ein abwechslungsreiches Freizeitangebot, Lernzeiten mit Lernunterstützung und der gegenseitigen Hilfe und Zusammenarbeit zwischen den Schülern zu nutzen.

Nach 13.00 Uhr realisieren wir auch Förderkurse in den Kernfächern als Nachhilfeangebot für leistungsschwächere Schüler. Gibt es in einem der Fächer Mathematik, Deutsch, Rechnungswesen oder Englisch Probleme, so kann jeder Schüler einen Förderkurs besuchen. Voraussetzung für dessen Durchführung ist ein genügende Teilnehmerzahl (ab ca. 7 Schüler). Hier hat der Lehrer die Chance, in kleineren Gruppen bestimmte fachliche Themen mit den betreffenden Schülern zu wiederholen und entsprechende Übungen durchzuführen.

4. Die Zusammenarbeit mit den Eltern

Zur umfassenden Information der Eltern über den Leistungsstand der Schüler und um entstehende Leistungsprobleme so bald als möglich zu erkennen, gibt es an unserer Schule neben dem Zwischen- und dem Jahreszeugnis noch zwei weitere Notenstände. Der erste Notenstand wird Anfang Dezember, und der zweite Notenstand Anfang Mai ausgeteilt. Mit den Notenständen werden, falls erforderlich, Anmeldeformulare für Förderkurse ausgegeben.

Eine Woche nach Ausgabe der Notenstände bzw. des Zwischenzeugnisses finden Elternsprechtage statt. Hier haben die Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, im Einzelgespräch mit den Fachlehrern Bildungs- und Erziehungsprobleme zu besprechen und bestimmte Festlegungen zu treffen.

Bei kurzfristig auftretenden Problemen können Termine mit jedem Fachlehrer und der Schulleitung telefonisch vereinbart werden.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Rolle des Elternbeirates und des Schulforums. Regelmäßige Zusammenkünfte und Absprachen sichern auch hier die pädagogische Arbeit unserer Schule. Die Zusammenarbeit mit den Eltern bei der Gestaltung des Schulfestes und von Klassenausflügen ist schon zu einer schönen Tradition geworden.

5. Stellenwert von Bildung und Erziehung

Wir sehen in unserer Arbeit eine Fortsetzung der häuslichen Erziehung auf der Grundlage des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG). Wie jede staatliche Realschule in Bayern sind auch wir zur strikten Einhaltung der Schulordnung für Realschulen - Realschulordnung (RSO) verpflichtet. Jeder neue Schüler bekommt diese Dokumente ausgehändigt.  

Die Schule soll die Schüler auf das Berufsleben in einem Rechtsstaat vorbereiten, in dem bestimmte Regeln und Gesetze das Zusammenleben bestimmen. Dabei müssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Voraussetzungen für vielfältige schulische Aktivitäten (sowohl im unterrichtlichen als auch im außerunterrichtlichen Bereich) vorhanden sind. Wert legen wir dabei auf solche soziale Normen zwischen den Schülern, die sie optimal bei ihrer Entwicklung fördern.

Wir geben unseren Schülern die Chance, soziale Kompetenzen zu erwerben, wie z .B. Toleranz, Integrations- und Teamfähigkeit. Da wir eine relativ kleine und für Lehrer, Schüler und Eltern leicht überschaubare Schule sind, wird soziales Fehlverhalten sofort erkennbar und somit pädagogisches Einwirken kurzfristig möglich.
Wir wollen den Kindern gesellschaftliche Normen vermitteln, die sie optimal auf ihr Berufsleben in der Gesellschaft vorbereiten. Dabei sehen wir die gesamte Schülerpersönlichkeit und nicht nur die Durchschnittsnote auf dem Zeugnis.
Fachlich fundiertes Wissen ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Wirken in den einzelnen Bereichen der Gesellschaft. Jeder Mensch hat bestimmte Begabungen und Fähigkeiten. Wir sehen unsere Aufgabe darin, für jeden Schüler optimale, seinen Fähigkeiten entsprechende Entwicklungsbedingungen zu schaffen und ihn zu überzeugen, diese maximal zu nutzen.
Der Realschulabschluss als Eintrittskarte für das Berufsleben bietet deshalb sehr vielfältige Chancen.

6. Die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer

Die inhaltliche Arbeit der Pädagogen basiert auf dem aktuellen Lehrplan für die bayerische Realschule. Von ihnen wird dabei Professionalität in ihrer fachlichen und pädagogischen Arbeit erwartet. Die Erziehungsberechtigten sind als Partner und Mitgestalter unserer pädagogischen Arbeit anzusehen. Entsprechende Absprachen und Einhaltung von bestimmten Festlegungen zwischen diesen Erziehungsträgern bilden deshalb die Grundlage unserer Arbeit.

Der Lehrer bringt sich mit seiner ganzen Persönlichkeit in den Erziehungsprozess ein. Die Schüler brauchen in diesem Prozess die Gewissheit, von den Lehrerinnen und Lehrern als Persönlichkeit ernst genommen zu werden. Nur so können sie Eigenverantwortung und Selbstvertrauen entwickeln. Die Lehrkraft ist die fachliche und pädagogische Autorität, die mit dem Schüler verständnisvoll, aber auch konsequent, arbeitet.

7. Die Rechte der Schülerinnen und Schüler

Eine Auflistung der wichtigsten Schülerrechte soll dies verdeutlichen:

  • das Recht auf optimale Lernbedingungen mit dem Ziel des erfolgreichen Realschulabschlusses
  • das Recht, als Persönlichkeit ernst genommen zu werden
  • das Recht auf zusätzliche Förderung durch die Fachlehrer in kleinen Gruppen
  • das Recht auf Solidarität in der Klassengemeinschaft
  • das Recht auf verantwortungsbewusste, engagierte und zuverlässige Lehrkräfte
  • das Recht auf Fantasie und Kreativität

8. Ziele der pädagogischen Arbeit

Schüler entwickeln ihr schulisches Wissen und ihre Fähigkeiten nur dann, wenn bestimmte materielle und ideelle Rahmenbedingungen erfüllt sind. In unserer pädagogischen Arbeit geht es uns um die Entwicklung von:

Kreativität: Schüler und Schülerinnen sind naturgemäß neugierig und das soll so bleiben. In ihrer Mitarbeit im Unterricht muss sich dies niederschlagen durch das Suchen und Finden optimaler und origineller Lösungsansätze für die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen

Verantwortung: Die Schüler und Schülerinnen sollen lernen, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen und für ihr eigenes Handeln einzustehen, d.h. die Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erkennen und zu tragen.

Selbstbewusstsein: Schüler und Schülerinnen gestalten selbstbewusst ihren Schulalltag mit. Dabei geht es darum, bei der Beurteilung ihrer eigenen Leistungen sich selbst zum Maßstab zu machen und die Beurteilung anderer mit einzubeziehen. Sie lernen so, ihre Fähigkeiten angemessen einzuschätzen und ihre Bedürfnisse zu erkennen.

Selbständigkeit: Die Schüler und Schülerinnen müssen lernen, nach Abwägen ihrer und anderer Interessen, Entscheidungen zu treffen. Dabei sollen sie Fähigkeiten entwickeln, die sie unabhängiger von anderen Menschen machen. Dazu gehört auch, dass sie entscheiden, wann und von wem sie sich Hilfe holen.

Sozialverhalten: Die Schüler und Schülerinnen lernen, die Interessen anderer zu akzeptieren. Sie können die Bedeutung und die Notwendigkeit von Freundschaften und Beziehungen für die Gestaltung ihres Lebens erfahren und Gestaltungsmöglichkeiten im Alltag kennen lernen und ausprobieren. Dazu gehören gleichberechtigte Beziehungen zwischen Mädchen und Jungen als Grundlage von Gemeinsamkeit und Auseinandersetzung. Die Schüler begreifen, dass sie für ein selbstbestimmtes Leben auch die Hilfe und Unterstützung anderer Menschen brauchen. Das Zusammenleben von Menschen erfordert Regeln, die entwickelt, akzeptiert und eingehalten werden müssen.

Kritikfähigkeit: Die Schüler und Schülerinnen müssen eigene Standpunkte entwickeln und diese vertreten. Dazu gehört auch, „Nein-sagen“ zu können. Sie lernen mit Konflikten umzugehen, sie als Bestandteil von Beziehungen zu erfahren und angemessene Lösungsstrategien zur gewaltfreien Konfliktlösung zu entwickeln. Dabei erfahren sie die Notwendigkeit von gegenseitiger Kritik und Anerkennung.

9. Regeln in unserer Schule - die Hausordnung

Aufenthaltsraum
für Stadt - und Fahrschüler vor 8.00 Uhr und nach 13.00 Uhr ist der Altbau (1. Stock) bzw. die Pausenhalle. Unterrichtsfreie Schüler beschäftigen sich leise in der Pausenhalle, damit sie den Unterricht anderer Klassen nicht stören.

Zimmeröffnung
Die zur Aufsicht eingeteilte Lehrkraft öffnet vor 8.00 Uhr die Pausenhalle und evtl. die Klassenräume. Während der Pausen werden die Räume abgeschlossen und vom Lehrer der nächsten Unterrichtsstunde wieder geöffnet.

Klassenordnung
Jede Klasse hat ihr eigenes Klassenzimmer und ist gemeinsam mit dem Klassenleiter für diesen Raum verantwortlich. Die eingeteilten Ordnungsdienste haben die Wandtafel vor Unterrichtsbeginn mit einem feuchten Schwamm zu reinigen und sie sorgen für Sauberkeit im Klassenzimmer. Bei Fachunterricht anderer Klassen in diesen Räumen (z. B. Religion) bestimmen die Fachlehrer die Ordnungsdienste. Fenster dürfen nur gekippt, und nur von der Lehrkraft ganz geöffnet werden.

Pausenverkauf
Während der Pausen können Milch, Backwaren u. ä. gekauft werden. Es ist nicht gestattet, Getränkeflaschen und -verpackungen geöffnet in Klassenräume oder in Toiletten mitzunehmen.

Schließfächer
Das Abstellen von Mappen während der Pausen ist vor den Klassenräumen zulässig. Eine Haftung für dort abgestellte Sachen ist nicht möglich. Es wird deshalb auf die Möglichkeit der Schließfachmiete verwiesen.

Entschuldigungen
Sie sind am ersten Tag des Wiederbesuchs der Schule unaufgefordert abzugeben. Telefonische Entschuldigungen müssen schriftlich bestätigt werden. Schüler, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen bei Erkrankungen von drei und mehr Tagen eine ärztliche Krankheitsbestätigung vorlegen. Bei kürzerer Krankheitsdauer müssen die Entschuldigungen auch bei volljährigen Schülern von den Eltern gegengezeichnet werden.

Pausenordnung
Alle Schüler haben sich während der Pausen auf dem Schulhof, dem gepflasterten Kastanienhof, aufzuhalten. Im Park und auf dem Hof bei der Buheleite ist aus Haftungsgründen der Aufenthalt nicht gestattet. Schuleingang und Zufahrtsweg sind freizuhalten.

Die aufsichtführenden Lehrkräfte sind angewiesen, auf die Einhaltung des Ordnungsdienstes zu achten. Werden Milchtüten, Papier u. ä. nicht einwandfrei entfernt, oder werden Schüler bei der Verunreinigung des Schulgeländes ertappt, so werden die Betroffenen für eine zusätzliche Woche zum Ordnungsdienst eingeteilt. Gleiches gilt, wenn zum Ordnungsdienst eingeteilte Schüler nicht spätestens 5 Minuten nach dem Läuten zu ihrer Klasse zurückkehren.

Das Verlassen des Schulgeländes während der Unterrichtszeit, auch in Pausen oder unterrichtsfreien Stunden, ist nicht gestattet und wird mit einen Verweis bestraft.

Bei Regenwetter bleiben alle Schüler in der Pausenhalle.

Stundenplanänderungen
Die Klassensprecher haben sich morgens vor 8.00 Uhr über evtl. Stundenplanänderungen zu informieren (Aushang!) und diese ihren Klassen mitzuteilen.

Sollte sich eine Lehrkraft fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht im Unterrichtsraum eingefunden haben, so erkundigen sich die Klassensprecher im Lehrerzimmer oder im Sekretariat.

Verhalten bei Alarm
Die Klassen verlassen unter Führung ihres Klassensprechers geschlossen die Schulräume. Der Lehrer verlässt als letzter den Raum.

Nicht hasten, nichts mitnehmen! Fenster und Türen schließen und nicht absperren! Nächstgelegene Treppe, nächstgelegenen Ausgang benutzen!

Sammelstellen sind die Buheleite nach der Unterführung und der Sportplatz. Klassenweise aufstellen, dann abzählen!

Sonstige Vorschriften

  • Das Mitbringen von Flaschen, Büchsen, Milchtüten u. ähnlichen nichtverschließbaren Behältnisse in die Schulräume ist nicht gestattet.
  • Wegen der Teppichböden muss auch das Kaugummikauen untersagt werden.
  • Bei Regenwetter in der Pausenhalle geleerte Flaschen u. ä. ordentlich entfernen!
  • Das EUG sieht das Rauchen für Realschüler im Schulgelände auch nach Erreichen des 16. Lebensjahres nicht vor!
  • Im Altbau (Zimmer 1 - 4) untergebrachte Klassen begeben sich zum Pausenhof oder zu den Informatikräumen nicht durch die Pausenhalle, sondern nur über den Durchgang neben dem Neubau.
  • Das Werfen mit Kastanien, Schneebällen u. ä. ist im gesamten Schul- und Heimbereich streng untersagt!

Elternbeiratsbeschluss
„Der Aufenthalt in Gruppen vor dem Schuleingang in der Buheleite soll wegen der Verkehrsbeeinträchtigung und der Unfallgefahr unterbunden, rufschädigendes Verhalten (Rauchen, ruhestörender Lärm u. ä. ) von Schülern in der Öffentlichkeit verhindert werden.“

Fremde, auch wenn es sich um Schülerbekanntschaften handelt, haben das Schulgrundstück nicht zu betreten.

Hinweis
Jeder Schüler hat zu Beginn des Schuljahres die Bestimmungen des EUG und der RSO (Aushändigung bei Eintritt) zu lesen und während des Jahres zu beachten.

10. Die Finanzierung der Schulen 

Die private, staatlich anerkannte Leo- Weismantel- Realschule hat einen gemeinnützigen Verein als Träger: den Realschulverein Marktbreit e.V. Die Erziehungsberechtigten werden mit der Anmeldung der Schüler Vereinsmitglieder. Nach §2 der Satzung  bezweckt der Realschulverein Marktbreit e. V. den Betrieb einer staatlich anerkannten Realschule auf gemeinnütziger Grundlage und die Bereitstellung von Einrichtungen zur zusätzlichen pädagogischen Betreuung von Schülern.

Die Eltern zahlen Schulgeld (aktueller Stand: Ortsansässige aus Marktbreit und Gnodstadt 18,- €, Schüler aus der Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit 21,- € und aus dem Landkreis Kitzingen 29,- € andere Schüler 80,- € ). Dazu kommen noch freiwillige Leistungen der Stadt Marktbreit,  des Landkreises Kitzingen und Spenden der Eltern.

Als staatlich anerkannte Schule erhalten wir Betriebszuschüsse nach Art. 38 BaySchFG und Ausgleichsbeträge nach Art 39 BaySchFG vom Freistaat Bayern. Je Unterrichtsmonat (elf Monate) zahlt die Regierung von Unterfranken noch einen Schulgeldersatz, der an die Eltern durch Verrechnung weiterzuleiten ist. Die Höhe dieser Beträge richtet sich nach der Schüler- und Klassenzahl. Zudem erhalten wir teilweise Zuschüsse von den umliegenden Gemeinden.

Förderkurse und Ganztagsbetreuung, deren Besuch freiwillig ist, sind im geringen Maße kostenpflichtig. Bei der Realschule des Bildungswerks ist die Ganztagsbetreuung bereits im Schulgeld enthalten.

Die private Realschule des Bildungswerks Marktbreit wird ähnlich wie die Leo-Weismantel-Realschule finanziert. Wegen der höheren Freiheiten bzw. der geringeren Reglementierung durch die staatliche Genehmigung sind die staatlichen Zuschüsse hier jedoch geringer. Auch werden hier die Klassenstärken bewusst noch kleiner gehalten, um eine optimale Betreuung der Schüler zu gewährleisten. Aus diesen Hauptgründen ist die Beteiligung der Eltern an der Schulfinanzierung der Realschule des Bildungswerks größer.

 

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Schule ohne Rassismus

Termine

28.10. - 05.11.: Allerheiligenferien

21.11.: Schulforum

22.11.: Buß- und Bettag

30.11.: 1. Infoabend für zukünftige 5. Klassen

01.12.: 1. Notenstand

07.12., 15.00 - 19.00 Uhr: 1. Elternsprechtag

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Kontakt

Leo Weismantel Realschule - staatlich anerkannt
Buheleite 20
97340 Marktbreit

Tel: 09332 1545
Fax: 09332 4724
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